YAABA
BF/CH/FR/DE 1989, 86', DCP, OV/d. Regie Idrissa Ouédraogo. Drehbuch Idrissa Ouédraogo. Mit Adama Ouédraogo, Roukietou Barry, Noufou Ouédraogo, Fatimata Sanga, Amadé Toure.
«Yaaba» bedeutet in der Sprache der Mossi in Burkina Faso Grossmutter. Bila, ein zwölfjähriger Junge, nennt so die alte Sana, die bei den Dorfbewohner:innen als Hexe gilt und aus der Gemeinschaft verstossen wurde. Langsam fassen der Junge und die einsame Greisin Vertrauen zueinander.
«Yaaba erzählt die Geschichte einer langsam wachsenden Freundschaft zwischen dem Knaben Bila und einer alten, von der Dorfgemeinschaft verstossenen Frau. Diese wird von der abergläubischen Dorfbevölkerung mit Misstrauen und Angst betrachtet, weil sie keine Kinder hat. Die angebliche Hexe lebt am Rand eines von der westlichen Zivilisation bisher unberührten Dorfes in Burkina Faso. Für den zwölfjährigen Bila und seine Freundin Nopoko wird sie zur Yaaba, zur weisen Grossmutter, die viel zu erzählen weiss. Als Nopoko an Tetanus erkrankt, wird zunächst die Alte dafür verantwortlich gemacht, bis sich herausstellt, dass nur sie einen Weg kennt und die Kraft hat, das Mädchen zu heilen. Idrissa Ouédraogo gehört zu den international bekanntesten afrikanischen Filmemachern. Yaaba brachte ihm den künstlerischen Durchbruch. Yaaba entstand als Koproduktion von Burkina Faso, Frankreich und der Schweiz.» SRF
«Eine liebevoll gestaltete, detailreiche, poetisch-märchenhafte Auseinandersetzung mit dem Erwachsenwerden und Alltagsleben; ein Film voller Lebensfreude, der Zeit zum Entdecken seiner reichen, verhaltenen Poesie lässt.» Lexikon des internationalen Films






