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DE 2026, 91', DCP, D/f. Regie Daniela Magnani Hüller. Drehbuch Daniela Magnani Hüller.
Vierzehn Jahre nachdem die Filmemacherin Daniela Magnani Hüller den versuchten Femizid eines Mitschülers überlebt hat, kehrt sie zu den prägenden Momenten und Menschen von damals zurück. Es sind Erinnerungen voller Wärme und Zuversicht, aber auch von Kälte und Brutalität.
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Rex 11
In einer fragmentarischen, selbstreflexiven Erzählform nähert sie sich dem Erlebten erneut an und begegnet den Personen, die in den drei Jahren um die Tat für sie eine wichtige Rolle spielten: einer Lehrerin, einer ehemaligen Mitschülerin, einem Arzt, einem Staatsanwalt, einer Kommissarin, ihrer Halbschwester und einer Freundin in Brasilien. In den Gesprächen sucht sie nach deren Erinnerungen an die damaligen Situationen – und nach Antworten auf die Fragen, die sie all die Jahre begleitet haben. Die Reise führt sie von München bis nach Rio de Janeiro.
«Abseits all des Diskurses und der Apelle bietet Hüller Raum für Gedanken. Fast dialektisch trennen kleine Super-8-Schnipsel die Interview-Szenen. Wenn man bei manchem Dokumentarfilm genau hier abschaltet, bilden sich genau in diesem Film dort Gedanken, Gedanken, die im nächsten Interview vielleicht verstärkt, erweitert oder widerlegt werden. Anstelle nur ihren eigenen Fall im Vakuum zu betrachten, verbindet sie die Punkte zu einem Bild, das alle etwas angeht, ja, dieser Film ist Anlass zu reden.» kino-zeit.de






