INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR
DE/AT 2026, 97', DCP, D. Regie Regina Schilling. Drehbuch Regina Schilling. Mit Sandra Hüller, Ingeborg Bachmann, Max Frisch, Paul Celan, Hans Werner Henze.
Sandra Hüller verkörpert Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag in Rom. Regina Schillings hybrider Film verwebt improvisierte Szenen, Archivmaterial und Bachmanns eigene Texte zu einem vielschichtigen Porträt, das eine erfrischend neue Perspektive auf die Autorin bietet.
Spielzeiten und Tickets
Bitte beachten Sie den Spielort:
Rex 22
In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen.
«Anlässlich des 100. Geburtstags (...) nähert sich Regina Schilling der Autorin nicht biografisch-abhakend, sondern poetisch und suchend. Durch die Montage von Bild, Ton und Text wird Bachmanns Sprachgewalt unmittelbar spürbar. Das Ergebnis ist ein sinnliches, zugleich intellektuelles Porträt, das sich bewusst jeder Vereinnahmung entzieht.» kino.de




