LOVE ON TRIAL
JP 2025, 124', DCP, Japanisch/d/f. Regie Koji Fukada. Drehbuch Koji Fukada. Mit Kyoko Saito, Yuki Kura, Erika Karata, Kenjiro Tsuda.
Mai, ein aufstrebendes J-Pop-Idol, steht kurz vor dem Durchbruch, als sie sich verliebt – und damit gegen die «No Love»-Klausel in ihrem Vertrag verstösst. Koji Fukada (Love Life) zeichnet ein vielschichtiges Bild der japanischen Idol-Kultur und ihrer Mechanismen.
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Rex 22
Mai ist ein aufstrebendes J-Pop-Idol, gebunden an ein System strenger Regeln und makelloser Inszenierung. Als sie sich heimlich verliebt, verstösst sie gegen eine zentrale Klausel ihres Vertrags: ein Liebesverbot. Da die Beziehung öffentlich wird, verliert sie nicht nur ihre Karriere, sondern steht plötzlich vor Gericht – verklagt von ihrer eigenen Agentur. Zwischen medialem Druck, juristischer Härte und Selbstzweifeln beginnt ein ebenso persönlicher wie politischer Kampf um Mais Recht auf Liebe und Selbstbestimmung. Regisseur Koji Fukada wirft ein Licht auf die Schattenseiten einer Milliardenindustrie.
Inspiriert von realen Ereignissen, erzählt Love on Trial von einer jungen Frau, die sich einem System entgegenstellt, das über ihren Körper, ihre Gefühle und ihre Zukunft bestimmen will. Gemeinsam mit seinem Kameramann Hidetoshi Shinomiya (Drive My Car) gestaltet Fukada streng komponierte Bilder, die das Leben der Idols unter ständiger Kontrolle sichtbar machen, und kontrastiert diese mit farbenfrohen Kostümen und Choreografien. Mit einer sensiblen Inszenierung stellt er die Frage, wie viel Kontrolle eine Gesellschaft über das Individuum ausüben darf – und was es kostet, sich ihr zu widersetzen. Und erzählt dabei nicht zuletzt von der Kraft der Liebe.








