BARBARA BUSER - PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT
CH 2025, 120', DCP, OV/d/f. Ab 16 J., Regie Gabriele Schärer. Drehbuch Gabriele Schärer. Mit Barbara Buser, Eric Honegger.
Die Basler Architektin Barbara Buser rettet Gebäude vor dem Abriss und baut diese mit wiederverwendetem Material um. Die Berner Filmemacherin Gabriele Schärer schafft ein inspirierendes Porträt einer Frau mit Weitsicht und unbändiger Schaffenskraft.
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Nach dem Studium arbeitet Barbara Buser im Sudan, danach in Tansania, wo sie lernt, mit wiederverwendetem Material zu bauen. Zurück in Basel, wird sie die erste Fähr-Frau auf dem Rhein. Ihr Elternhaus ist das erste Haus, das sie vor dem Abriss rettet. Eine frühere Maschinenfabrik in Basel verwandelt sie in ein Quartierzentrum, das Gundeldinger Feld wird als ihr Meisterstück bezeichnet. Zusammen mit Eric Honegger gründet sie kurz vor der Jahrtausendwende das baubüro insitu und später weitere Firmen, die alle nach einem Prinzip arbeiten: Kreislaufwirtschaft statt Verschwendung und «Caring Economy» statt Profitorientierung. Bedeutende Auszeichnungen, wie der Prix Meret Oppenheim und mehrere Preise für das visionäre Gebäude K118 auf dem Lagerplatz in Winterthur, bestätigen ihren Erfolg und die Leistung ihrer Mitstreiter:innen.
«Weil wir nicht auf Renditen aus sind, haben wir das Wort Stadtrendite zwar nicht erfunden, aber wir brauchen es dafür, um zu erklären, dass es noch etwas anderes gibt als einfach nur Profit und materielle finanzielle Rendite. Die Stadtrendite kommt allen zugute. Sie ist nicht in Geld ausgedrückt oder gemessen, aber es ist etwas, das eine Stadt lebenswerter, bunter, fröhlicher und vielleicht kühler in unseren Zeiten macht.» Barbara Buser




