DER GEGENWART
CH 2014, 62', Regie Nick Bernhard, Ribi Stephan. Drehbuch Nick Bernhard, Ribi Stephan.
Der Film Der Gegenwart ist mehr als ein Künstlerportrait. Unterwegs mit Nora und Dario, den Kindern des verstorbenen Malers, Bildhauers, Videoartisten, Aktionisten, Performers und Wortjongleurs Carlo E. Lischetti, entdeckt der Film eine Familiengeschichte, eine Zeitgeschichte, eine Kunstströmung und eine politische Aufbruchstimmung.
Spielzeiten und Tickets
Bitte beachten Sie den Spielort:
Rex 11 LichtspielL
«Im Rückblick versuchen Freund:innen der Familie, die Härdlüttli, die GWÄ-Empfänger und Weggefährten wie Max Rüdlinger, Polo Hofer und Heinz Däpp den Witz, das Narren- und Schalkentum von Carlo, die Wirkung des Aufrührers, Verstörers und Bürgerschrecks aufleben zu lassen.» Kino qtopia
«Ein berührender Film, dem man einzig vorwerfen könnte, dass er mit 62 Minuten zu kurz ist. Lischettis Weisheiten könnte man seitenlang zitieren. Hier noch eine: ‹Strengen denkt an.›» Sonntags Zeitung
«Das im Film integrierte Archivmaterial dokumentiert Aktionen, die noch heute Sprengkraft haben. So lässt Lischetti einmal vor laufender Kamera ein Häufchen Kaviar explodieren oder ruft – den Kopf immer wieder in einen Blecheimer steckend – die Worte ‹Wie man in den Kessel reinruft, so schallt es hinaus›. Ein für Lischetti typischer Unsinn, bei dem Weltschmerz mitschwingt.» Tages-Anzeiger
TELL SPOTT (Vorfilm)
Der Kurzfilm ist eine witzige Satire von Isa Hesse-Rabinovitch. Die audio-visuelle Poetin lotet mit ihrem Gedankenblitz die expressiven Grenzen des Mediums aus.
CH 1974, 3’, 16mm
Regie, Drehbuch: Isa Hesse-Rabinovitch
LIBERTÉ ET PATRIE (Vorfilm)
«Eine Hommage an Ramuz’ fiktiven Romanhelden, den Maler Aimé Pache, der zwischen dem Waadtland und Paris hin- und herreist. Erzählt wird eine fiktive Biografie in einer Abfolge von Landschaftsaufnahmen und Landschaftsmalerei, philosophischen und poetischen Überlegungen und Ideen. Ein versöhnlicher, ruhiger und ironischer Film.» Vega-Film
CH/FR 2002, 22’, DCP, F/d
Regie, Drehbuch: Jean-Luc Godard & Anne-Marie Miéville
Mit: Jean-Pierre Gos, Geneviève Pasquier





