
«Adela Picóns künstlerischer Werdegang ist geprägt von einem Blick auf das Gesellschaftspolitische mit poetischen Mitteln. Sie nähert sich Themen wie Fremdheit, Identität, Krise, Schmerz und Hoffnung an – stets aus einer kritischen Perspektive angesichts einer unbehaglichen Realität, in welcher Bilder nicht losgelöst von Konflikten existieren können. Die digitale Ästhetik generiert ein weites Feld von Möglichkeiten. Der Fluss bewegter Bilder eröffnet einen Raum visueller Narrative, bei dem der Körper einer Schnecke mit der Umgebung verwoben wird. Hold on to the water wird zur Allegorie eines Gemütszustandes in einer in Stücke gerissenen Gegenwart.» Adela Picón