SIZA
PT 2025, 62', DCP, OV/d. Regie Augusto Custodio. Drehbuch Augusto Custodio.
Der portugiesische Architekt Álvaro Siza Vieira zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Architekten weltweit und wurde mit den wichtigen Architekturpreisen – darunter dem Pritzker-Preis 1992 – ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit dem Architekturforum Bern zeigen wir das filmische Porträt mit einer Einführung von Ueli Krauss, ehemaliger Mitarbeiter von Siza.
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Rex 11
Álvaro Siza Vieira, geboren 1933 in Matosinhos, führt seit 1958 sein eigenes Architekturbüro in Porto und zählt mit Fernando Távora und Eduardo Souto de Moura zu den wichtigsten Vertretern der in den 1950er-Jahren entstandenen Schule von Porto. Nach der Nelkenrevolution 1974 engagierten sich viele ihrer Mitglieder im sozialen Wohnungsbau des SAAL (Servicio de Apoio Ambulatorio Local), so auch Álvaro Siza, der mit der Sozialsiedlung Bouça in Porto international bekannt wurde. Alle seine Bauten zeichnen sich durch eine hohe Sensibilität für die Umwelt aus, sei es die umgebende Landschaft, der Charakter eines Stadtquartiers oder die traditionelle Baukultur einer Region oder eines Landes.
Augusto Custodio zeichnet mit bisher unveröffentlichten Archivbildern und Interviews das Leben und Werk des heute über 90-jährigen Architekten nach. Von seiner Kindheit in Matosinhos, wo er begann, die Welt durch das Zeichnen zu entdecken, bis hin zu seiner Etablierung als einer der grossen Meister der Architektur bietet Siza einen intimen Einblick in seinen Schaffensprozess.
