ROMERÍA
ES/DE 2025, 114', DCP, Spanisch/d/f. Ab 14 J., Regie Carla Simón. Drehbuch Carla Simón. Mit Llúcia Garcia, Mitch, Tristán Ulloa, Alberto Gracia, Miryam Gallego.
Im letzten Teil der autobiografisch geprägten Trilogie macht sich eine junge Frau auf Spurensuche der Familiengeschichte in Galicien. Feinfühlig und ergreifend erzählt Carla Simón (Alcarràs) von Aids, Eltern und dem Erbe von Geheimnissen.
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Rex 22
Marina, die als Kind adoptiert wurde, muss einen Teil ihrer biologischen Familie wiederfinden, um ein standesamtliches Dokument für ihr Studium zu erhalten. Geleitet von dem Tagebuch ihrer Mutter, das sie nie entbehrt hat, reist sie an die spanische Atlantikküste und trifft dort auf ihre Familie väterlicherseits, die sie nicht kennt. Marinas Ankunft lässt die Vergangenheit wieder erwachen. Indem sie die Erinnerung an ihre Eltern wieder aufleben lässt, entdeckt sie die Geheimnisse ihrer Familie, das Unausgesprochene und die verborgenen Geschichten.
Mit ihrem dritten Spielfilm schliesst Carla Simón nach Summer 1993 (2017) und Alcarràs (Goldener Bär Berlinale 2022) die Trilogie über das familiäre Gedächtnis ab. Inspiriert von ihrer eigenen Geschichte, bietet ihr neuer Film eine sensible Meditation über das Erbe, das Vergessen und den inneren Neuanfang.
«Simón verwebt Briefe ihrer Mutter aus den 1980er Jahren mit ihrer eigenen, digital gefilmten Reise von 2004. Mit einer 35mm-Kamera imaginiert sie die Liebesgeschichte ihrer Eltern: Sie führt uns in die Post-Franco-Ära, als Spanien von der Aids-Epidemie und einer Heroinkrise heimgesucht wurde. Der flirrend-kaleidoskopische Film ist der letzte Teil der Trilogie, in der Simón ihre Familiengeschichte aufarbeitet.» Dunja Bialas, Viennale





