Repentance
MONANIEBA
UdSSR 1984, 153', DCP, Georgisch/e. Regie Tengis Abuladse. Drehbuch Tengiz Abuladse, Nana Janelidse, Rezo Kveselava. Mit Avtandil Makharadse, Ia Ninidse, Merab Ninidse, Zeinab Botsvadse, David Giorgobiani, Kakhi Kavsadse.
Varlam, der despotische Bürgermeister einer Kleinstadt, stirbt. Nach seiner Beerdigung wird sein Leichnam immer wieder ausgegraben und wieder vergraben. In Rückblenden und Traumszenen werden wir Zeug:innen seines Aufstiegs, seiner Macht und seiner Widersprüche.
«Die Reue von Tengiz Abuladze wird in der Presse als ein bedeutendes Beispiel für die Lockerung der Zensur im Rahmen der sowjetischen Glasnost-Politik gepriesen. Und die Toleranz, mit der die Sowjets diese Kritik zuliessen, ist ein erstaunliches Dokument. Wenn man ihn anschaut, ist man immer wieder erstaunt, dass ein so unverblümter Film dort überhaupt gedreht werden konnte.» Hal Hinson, «Washington Post»
«Bei den Filmfestspielen von Cannes 1987 erhielt Die Reue den Grossen Preis der Jury, den Vatikanpreis und den Internationalen FIPRESCI-Preis. Der Film erwies sich sowohl innerhalb der UdSSR als auch für die Länder Osteuropas als eine Offenbarung. Er gab nicht nur der Vergangenheit eine Stimme, sondern enthielt auch Prognosen für die Zukunft: Wenn nicht echte Reue über die Zerstörung unschuldiger Opfer durch die kriminellen Aktivitäten der Väter und Grossväter siegt, wird die Diktatur ein schreckliches soziales Phänomen bleiben. Die Ereignisse und Entwicklungen in der heutigen Welt zeugen davon, dass die ehemalige UdSSR den Weg zum Tempel nicht gefunden hat.» Nana Janelidze




