MAIS IM BUNDESHUUS
CH 2003, 90', DCP, OV/d. Regie Jean-Stéphane Bron. Drehbuch Jean-Stéphane Bron. Mit Liliane Chappuis, Maya Graf, Josef Kunz, Jacques Neirynck, Johannes Randegger.
Das Berner Bundeshaus 2002: Der Dokumentarfilm beobachtet fünf Abgeordnete aus verschiedenen Parteien, die nicht nur ihrem Gewissen, sondern auch ihrer Klientel und diversen Lobbyist:innen verpflichtet sind. Ein spannender, erhellender und humorvoller Einblick in das vermeintliche Wesen der Demokratie.
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Rex 11
«Während der Diskussionen über die gesetzliche Regelung der Gentechnik begleitet Bron fünf Nationalrät:innen, die der Wissenschaftskommission angehören. Jede:r tritt dabei zum einen als Stimme der eigenen Partei auf und zum andern als Individuum, das von Berufsinteressen und Lobbys gesteuert ist, aber auch von eigenen Werten und Neigungen motiviert. So kommt es denn zu absehbaren Kontroversen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, Umweltschutz und Landwirtschaft, aber auch zu jenen urschweizerischen ‹Brückenschlägen› und ‹unheiligen Allianzen›, die ebenso sehr auf persönlichen Sympathien wie auf politischen Argumenten beruhen: Es menschelt im Zentrum der Macht. Bron inszeniert das alles spannend wie einen Thriller.» Michel Bodmer, filmo.ch
«Jean-Stéphane Brons Rapport erfasst Politik pur, ungeschliffen, ungeschönt, vermeintlich ehrlich. Engagement, Wille, Leidenschaft des Einzelnen werden spürbar. Demokratie in progress. Produzent Robert Boner und Regisseur Jean-Stéphane Bron bieten prächtigen Polit-Anschauungsunterricht und haben sich so um die Schweizer Demokratie verdient gemacht.» Rolf Breiner, «Filmbulletin»





