GSFF Kurzfilme
Global Science Film Festival
SG/PT/US/DE/AT 2023-26, 93', OV/e. Regie Jen Nee Lim, Inês Pedrosa e Melo, Franzis Kabisch, Sophie Bösker.
Am Global Science Film Festival treffen gesellschaftliche Entwicklungen, Kunst und Wissenschaft aufeinander. 2026 findet das Festival in Bern, Zürich und Basel statt. In Bern präsentiert das mLAB am Geographischen Institut der Universität Bern eine eigene Mini-Festivalausgabe mit einem Kurzfilmprogramm und anschliessender Diskussion.
Spielzeiten und Tickets
Rex 11
Anlässlich der Ausstellung «Atlas der Reproduktion – Babys, Grenzen, Geopolitik» der Universität Bern im Kornhausforum (bis 25.10.26) widmet sich die diesjährige Berner Festivalausgabe den gesellschaftlichen, politischen und historischen Bedingungen, unter denen reproduktive Entscheidungen getroffen werden.
Die Kurzfilme führen von illegalisierten Schwangerschaftsabbrüchen und grenzüberschreitenden Wegen zu medizinischer Versorgung über verdrängte Familiengeschichten und Adoption bis hin zu Vorstellungen von Mutterschaft, Stillen und der ungleichen Verteilung von Sorgearbeit. Dabei treffen sehr unterschiedliche filmische Formen aufeinander: Fiktion und schwarzer Humor, dokumentarische und hybride Arbeiten.
BUAH - FRUIT
In einem Kontext, in dem Abtreibung illegal ist, werden Sitis wiederholte Versuche, ihre Schwangerschaft zu beenden, zu einer surrealen Reise, in der Realität und Fiktion verschwimmen.
SG 2025, 25', OV/e
Regie: Jen Nee Lim
THE DARK KNOT AT THE CENTER
Anhand von Briefen aus den 1960er-Jahren erzählt dieser essayistische Roadmovie von Frauen, die für eine Abtreibung heimlich von den USA nach Mexiko reisten.
PT/US 2026, 17', E/e
Regie: Inês Pedrosa e Melo
GETTY ABORTIONS
Der Film untersucht, wie Stockfotografien und wiederkehrende Bildmotive gesellschaftliche Vorstellungen von Schwangerschaftsabbrüchen prägen.
DE/AT 2023, 22', D/e
Regie: Franzis Kabisch
MOTHERIGINE
Ausgehend vom Versprechen einer 50:50-Aufteilung der Care-Arbeit untersucht Sophie Bösker, was von Gleichberechtigung im Alltag bleibt, wenn aus einem Paar Eltern werden.
AT 2026, 29', D/e
Regie: Sophie Bösker
Mehr Infos: globalsciencefilmfestival.ch



