Gabriele Schärer und Mischa Hedinger im Dialog
Im Rahmen der Filmgeschichtsreihe 2025-26 sind die Filmemachenden Gabriele Schärer und Mischa Hedinger am 18. März zu Gast im Lichtspiel. Sie haben Kurz davor ist es passiert (2006) von Anja Salomonowitz und Camp de Thiaroye (1988) von Ousmane Sembène und Thierno Faty Sow ausgewählt. Das Gespräch mit ihnen führt Marcy Goldberg.
Gabriele Schärer ist freie Regisseurin, Film- und Fernsehautorin. Nach einer Lehre als Buchhändlerin studierte sie an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und arbeitete daneben im dortigen Medienpädagogikzentrum. Seit 2000 Dozentin an der Schule für Gestaltung Bern-Biel. In ihrem neusten Dokumentarfilm Barbara Buser, Pionierin der Nachhaltigkeit (Kinostart: 16. April 2026) porträtiert sie die preisgekrönte Basler Architektin, die Gebäude vor dem Abriss rettet und mit wiederverwerteten Materialien umbaut.
Mischa Hedinger ist Filmemacher und Editor. Er studierte Video in Luzern und Film in Lausanne. Nach seinem Abschluss schnitt er die Kinodokumentarfilme Moi c’est moi (2011) und Image Problem (2012). 2013 realisierte er den Dokumentarfilm Assessment, der an der Duisburger Filmwoche ausgezeichnet wurde. Sein erster Kinodokumentarfilm African Mirror lief 2019 an der Berlinale. Er war für den Schweizer und den Zürcher Filmpreis nominiert und gewann den Berner Filmpreis.