DOLOR Y GLORIA
ES 2019, 114', DCP, Spanisch/d. Ab 14 J., Regie Pedro Almodóvar. Drehbuch Pedro Almodóvar. Mit Antonio Banderas, Leonardo Sbaraglia, Asier Etxeandia, Penélope Cruz, César Vicente.
Ein Künstler meditiert über das Alter: Der spanische Kult-Regisseur Pedro Almodóvar schafft mit Dolor y gloria eine persönliche und gleichzeitig universelle fiktionale Autobiografie.
«Der Filmregisseur Salvador Mallo wird durch die Wiederaufführung eines 32 Jahre alten Frühwerks mit seiner Vergangenheit konfrontiert. In der Auseinandersetzung mit seiner Kindheit, den wilden Jahren der ‹movida› in Madrid und der gegenwärtigen Stagnation seines Lebens gelingt ihm in einer Mischung aus Zufall und Eigensinn, Widerstand und dem Beistand guter Freunde ein versöhnlicher Neuanfang. Die autobiografisch grundierte Fiktion von Pedro Almodóvar spielt mit Werk und Biografie des Regisseurs, verzichtet zugunsten einer verhaltenen, fast melancholischen Reflexion über Krankheit, Erinnerung und das Altern aber auf wilde Handlungssprünge oder grotesk überzeichnete Emotionen.
Dolor y gloria ist der Abschluss einer Trilogie, die 1987 mit La ley del deseo begann und in La Mala Educación 2003 ihre Fortsetzung fand. Allesamt Männerfilme im sehr femininen Universum von Almodóvar, deren Protagonisten Filmemacher sind. Doch Dolor y gloria ist noch autobiografischer als die beiden Vorgänger.» filmdienst.de






