DEUTSCHLAND IM HERBST
BRD 1978, 123', DCP, D. Regie Alf Brustellin, Rainer Werner Fassbinder, Alexander Kluge, Beate Mainka-Jellinghaus, Maximiliane Mainka, Peter Schubert, Bernhard Sinkel, Hans-Peter Cloos, Edgar Reitz, Katja Rupé, Volker Schlöndorff. Drehbuch Heinrich Böll, Peter Steinbach. Mit Rainer Werner Fassbinder, Hannelore Hoger, Heinz Bennent, Wolf Biermann, Katja Rupé, Angela Winkler, Helmut Griem, Vadim Glowna, Franziska Walser.
Herbst 1977: Deutschland ist überschattet von den Auseinandersetzungen um die terroristischen Aktionen der RAF. Diese angespannte politische Situation war Anlass für elf namhafte Filmemacher:innen, Position zu beziehen und der Nation einen Spiegel vorzuhalten. In unzusammenhängenden Episoden beschreiben sie ihre ganz persönliche Sicht der Ereignisse.
«Ein breites Spektrum disparater Annäherungsversuche von äusserst unterschiedlicher Qualität und Methodik: vom Thesenstück über den Antagonismus von Kunst und Politik (Böll/Schlöndorff) über die dialektische Montage von Dokumentarbildern (Kluge) bis zur schonungslosen physischen wie psychischen Selbstentblössung (Fassbinder). Insgesamt, gerade wegen seiner Ungereimtheiten, Peinlichkeiten und Schwächen, ein authentischer Reflex deutscher Geistesverfassung in der Krise.» Lexikon des Internationalen Films
«Ein Film mit Bildern, die niemals im Fernsehen liefen und von denen die Zeitungen nicht Bericht erstatteten.» Thalia Kino








